[Rezension] Miriam Seebris: Die Zeitläuferin – Verrat

[Werbung] – Rezensionsexemplar von Miriam Seebris

Das Buch

Nach der traumatischen Zeitreisemission gegen die Verschwörer versucht Kari wieder im Alltag Fuß zu fassen. Mit ihrer Clique genießt sie im Zeitreise-Trainingslager heitere Abende am Lagerfeuer und findet auch Gelegenheiten, sich mit Nick davonzustehlen. Und doch: Es ist nicht mehr wie früher. Ob Kari heimlich Leo in vergangenen Jahrhunderten trifft oder im Archiv des Geheimbunds Akten wälzt, früher oder später werden die Verräter zu einem beherrschenden Thema. Kari, die mit ihren eigenen Erinnerungen zu kämpfen hat, möchte davon jedoch nichts hören. Zu spät merkt sie, dass sie und ihre Freunde immer tiefer in den Konflikt zwischen dem Geheimbund und den Verschwörern hineingezogen werden … und Karis Leben nimmt eine dramatische Wendung.

Quelle: www.amazon.de

Meine Meinung

Sehnlichst habe ich auf den dritten Teil der Reihe „Die Generationen im Zeittor“ gewartet und dann hatte die Autorin mir die erlösende Mail geschrieben, dass ein Rezensionsexemplar auf dem Weg zu mir ist. Wie auch schon bei den vorhergehenden Bänden war es wieder das Cover, das mich direkt angesprochen hat. Ich liebe die Einheitlichkeit der Reihe, die verschiedenen Farben der einzelnen Bücher und das kleine, aber feine Detail der Uhr auf dem Cover, deren Zeiger mit jedem Band eine Stunde später anzeigt (was mich hoffen lässt, dass es mindestens 12 Bände werden).

Toll umgesetzt und äußerst hilfreich, wenn das Lesen des vorigen Bandes länger her ist, ist der Brief im Anhang, in dem Kari die Geschehnisse der bisherigen Bücher zusammenfasst. So hat man einen leichten Einstieg in die Story, die direkt an Band 2 anknüpft. Der Schreibstil ist fesselnd, die Beschreibungen detailreich. Beim Lesen ist es ein Leichtes, sich in Starnberg, München und Umgebung selbst wiederzufinden und die Situationen fast „hautnah“ mitzuerleben. Vor allem die Momente, in denen Kari sich in der Vergangenheit aufhält, sind historisch schön ausgearbeitet und von der Autorin gut recherchiert.

Die Charaktere kennt man mittlerweile ja schon, es ist aber weiterhin spannend, sie in ihrer Entwicklung zu begleiten. Während der ein oder andere sich in eine Richtung entwickelt, mit der man zunächst niemals gerechnet hätte, bleiben andere aber (leider) vorerst undurchschaubar. Da die Autorin offensichtlich viel Liebe zum Detail in ihre Charaktere fließen lässt, gehe ich davon aus, dass auch die Undurchschaubaren sich im Laufe der Reihe mehr öffnen werden – zumindest für den Leser.

Von Beginn an ist die Story wieder einmal aufregend. Es ist viel passiert in der kurzen Zeit, in der die drei Bücher bisher gespielt haben. Neben turbulenten Abenteuern und Freundschaft spielen in Band 3 auch Emotionen innerhalb der Clique eine Rolle, was mir sehr gefallen hat. Das hat die Charaktere noch nahbarer gemacht – und sympathischer.

Fazit

Fantasy mit Historischem zu vermischen ist in meinen Augen immer eine gute Idee und Miriam Seebris setzt dies auch hervorragend um. Weder zu viel von dem einen, noch zu wenig von dem anderen. Mit einer ausgefeilten Handlung, interessanten Charakteren und einem tollen Setting eine perfekte Mischung für spannende Lesestunden.

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