Das Buch
Zwei Jahre sind seit der gescheiterten Invasion der Marat vergangen. Und während Tavi dem Ende seiner Ausbildung zum kaiserlichen Spion entgegenfiebert, droht Alera bereits neue Gefahr. Denn ausgerechnet als Kaiser Gaius Sixtus schwer erkrankt und die Mächtigen des Reichs ihre Intrigen vorantreiben, bewegen sich die Furcht erregenden Vord auf die Hauptstadt zu – uralte Schreckensgestalten, für deren Wiedererweckung auch Tavi mitverantwortlich ist …
Meine Meinung
Jim Butcher gehört zu den wenigen Fantasy-Autoren, die mich mit ihrem Schreibstil wirklich packen. Er lässt die Welt Alera real werden indem er durch detailreiche Schilderungen und sprachliche Mittel Bilder schafft, die in Gedanken direkt Form annehmen.
Relativ schnell konnte ich in der Geschichte versinken und Zugang zu den einzelnen Charakteren finden. Diese sind umfassend ausgearbeitet und haben Stärken, Schwächen, Geheimnisse und Eigenschaften, die man entweder gut oder schlecht finden kann. Tavi gehört zweifellos zu den Sympathieträgern der Story. Ihn begleitet man vom ersten Moment an emotional auf seinem Weg, den er nicht ohne eine tiefgehende Entwicklung bestreitet.
Der Autor versteht es, Spannung von Beginn an so aufzubauen, dass sie vor ihrem Höhepunkt nicht „too much“ wird aber ebenso wenig abflaut. Trotz der 640 Seiten wird das Lesen weder langweilig noch langwierig. Und plötzlich ist man schon am Ende…
Fazit
Der zweite Teil der Fantasy-Reihe ist nicht einfach nur fantastisch geschrieben, sondern beinhaltet auch eine Moral über Freundschaft und Vertrauen, die man sich durchaus mal zu Herzen nehmen kann. Jim Butcher hat mich mit CODEX ALERA – IM SCHATTEN DES FÜRSTEN restlos überzeugt und ich freue mich schon auf den nächsten Teil der Reihe.

Ein Gedanke zu “[Rezension] Jim Butcher: Codex Alera – Im Schatten des Fürsten”