[Rezension] Ian Rankin: Verborgene Muster

Das Buch

Eine Mordserie versetzt das eigentlich idyllische Edinburgh in Angst und Schrecken: Zwei Mädchen wurden bereits getötet, und ein drittes ist verschwunden. Detective Seargent John Rebus tappt im Dunkeln. Bis er begreift, dass die seltsamen anonymen Briefe, die er erhält und denen kleine, zusammengeknotete Stricke und aus Streichhölzern gebastelte Kreuze beigelegt sind, ihm den Weg zum Mörder weisen könnten. Doch als er ahnt, was genau sie bedeuten, ist es fast zu spät. Denn plötzlich ist seine eigene Tochter spurlos verschwunden …

Meine Meinung

Ein Kriminalroman, der in Edinburgh spielt? Den muss ich haben! Ian Rankin kannte ich bisher nicht, sein Setting hat mich aber schon vor dem ersten Aufschlagen des Buches überzeugt: Schottland, mein Herzland.

Ian Rankin hatte für mich einen zunächst gewöhnungsbedürftigen Schreibstil, mit dem ich aber relativ schnell warm wurde. Es dauerte dementsprechend etwas, bis ich ganz in die Story hineinfand. Als es dann aber soweit war, konnte ich das Buch gar nicht mehr weglegen. Der Autor schreibt spannend und selbst die oft detaillierten Beschreibungen der Umgebung werden nicht langweilig – ganz im Gegenteil sieht man die Stadt so bildlich vor Augen. Ist die Spannung dann erst einmal an ihrem Höhepunkt angelangt, flacht sie nur langsam ab und selbst am Ende ist man nicht ganz auf 0! So macht es Spaß.

Die Charaktertiefe der einzelnen Protagonisten finde ich genial. Bis zum Schluss erfährt man nicht alles über Rebus – da es noch über 20 weitere Rebus-Krimis gibt, finde ich das auch sinnvoll. Für mich sind Charaktere gut ausgearbeitet, wenn mich jemand beim Lesen emotional berührt (egal ob positiv oder negativ) und genau das ist hier der Fall. Der Autor weiß definitiv, wie man gute Protagonisten schafft.

Fazit

Der erste Rebus-Krimi wird auf jeden Fall nicht mein letzter sein! Rankin hat mich absolut überzeugt und ich bin gespannt darauf, was noch auf Rebus zukommen wird. Beim nächsten Edinburgh-Besuch wird es sicherlich auch den ein oder anderen „Umweg“ über die Rebus-Orte geben!

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